Am 9. und 10. Oktober 2025 kommen Forschende aus verschiedenen Disziplinen im Makerspace der Ruhr-Universität Bochum zusammen, um zu diskutieren, wie sich digitale öffentliche Räume, Lernräume und Datenräume transparent, gerecht und zukunftsfähig gestalten lassen. Die Konferenz bietet Raum, um sowohl übergeordnete gesellschaftliche Entwicklungen als auch alltägliche Praktiken zu analysieren und zu reflektieren, wie diese das Zusammenspiel zwischen digitalen Räumen und konkreten Handlungen prägen. Im Zentrum stehen die Fragen danach, wie digitale Räume wahrgenommen werden, welche Handlungsmöglichkeiten Nutzer:innen darin haben und wie in unterschiedlichen Kontexten neue digitale Räume entstehen.
Zur Anmeldung
Die Anmeldung zur Konferenz ist ab sofort geöffnet.
Bitte beachten: Die Teilnehmerzahl ist auf 100 Personen begrenzt – eine frühzeitige Anmeldung wird daher empfohlen.
Zum Programm
Das vielfältige Konferenzprogramm aus Vorträgen, Workshops und Lightning Talks ist hier online einsehbar: https://www.cais-research.de/creating-spaces-for-digital-futures-program/
Die Keynote der interdisziplinären Konferenz hält Prof. Juliane Jarke (Universität Graz) zum Thema „Digital Futures-in-the-Making: Challenging Regimes of Anticipation“. Besondere Highlights der Konferenz sind die beiden Paneldiskussionen:
- Das Panel „Academic Freedom: Foundations for the Future“ thematisiert aktuelle Herausforderungen für die Wissenschaftsfreiheit. Wir freuen uns sehr, mit Ina Brandes die Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen für das Gespräch gewonnen zu haben. Mit ihr gemeinsam diskutieren Dr. Katrin Weller (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) und Prof. Tim Majchrzak (CAIS Bochum) Strategien zur Stärkung akademischer Resilienz in Zeiten politischer und finanzieller Unsicherheiten.
- Im Panel „Keeping It Real(labor) – Living Labs as Platforms for Digital Transformation“ diskutieren Prof. Markus Specht (FernUniversität in Hagen), Prof. Juliane Jarke (Universität Graz) und Dr. Mirko Schaefer (Universität Utrecht) über Reallabore als innovative Plattformen für transdisziplinäre Forschung und gesellschaftlichen Wandel.
Zur Auswahl der Konferenz-Beiträge
Die Beiträge der Konferenz stammen von Forschenden unter anderem aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich, dem Vereinigten Königreich, den USA, Finnland, Israel, Nigeria und Portugal. Die finale Annahmequote von 60,65 % steht für hohe wissenschaftliche Qualität, thematische Vielfalt und gesellschaftliche Relevanz der ausgewählten Beiträge. Die Beiträge wurden in einem sorgfältigen, mehrstufigen Peer-Review-Verfahren ausgewählt. Jede Einreichung wurde von zwei unabhängigen Fachexpert:innen bewertet.
Ausführlichere Infos zum Prozess: https://www.cais-research.de/creating-spaces-for-digital-futures/#submissions
Weitere Infos:
Zum Programm: https://www.cais-research.de/creating-spaces-for-digital-futures-program/
Zur Anmeldung: https://www.cais-research.de/creating-spaces-for-digital-futures/#registration
Zur Konferenz-Website: https://www.cais-research.de/