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Veröffentlichung im OECD Digital Education Outlook 2026

Beitrag zur potenziellen Rolle generativer Künstlicher Intelligenz bei der Unterstützung kooperativen Lernens

Dr. Sebastian Strauß und Prof. Dr. Nikol Rummel veröffentlichen einen Beitrag zur potenziellen Rolle generativer Künstlicher Intelligenz (insb. Large Language Models, LLMs) bei der Unterstützung kooperativen Lernens. Der Beitrag erscheint im OECD Digital Education Outlook 2026, der aktuelle Forschungsergebnisse und internationale Perspektiven zum Einsatz generativer KI im Bildungswesen zusammenführt.

19. Januar 2026

Der OECD Digital Education Outlook 2026 „Exploring Effective Uses of Generative AI in Education“ führt aktuelle Forschungsergebnisse und internationale Perspektiven zum Einsatz generativer KI im Bildungswesen zusammen. Für diesen Bericht verfassten Dr. Sebastian Strauß, assoziierter Forscher im CAIS-Forschungsprogramm „Bildungstechnologien und künstliche Intelligenz“ und Prof. Dr. Nikol Rummel, Forschungsprofessorin und Leiterin des CAIS-Forschungsprogramms „Bildungstechnologien und künstliche Intelligenz“, einen Beitrag zur potenziellen Rolle generativer Künstlicher Intelligenz (insbesondere Large Language Models, LLMs) bei der Unterstützung kooperativen Lernens.

Ihr Beitrag „Fostering collaborative learning and promoting collaboration skills: What generative AI could contribute“ untersucht aktuelle Ansätze zur Verwendung von LLMs in der Unterstützung von Lernprozessen in Kleingruppen und behandelt dabei folgende Fragen: Welche Rolle übernehmen LLMs während der Zusammenarbeit in Kleingruppen (z.B. Tutor oder Gruppenmitglied)? Welche Aspekte der Zusammenarbeit werden unterstützt (z.B. kognitive oder soziale Prozesse)? Auf welcher Grundlage treffen KI-gestützte Unterstützungssysteme Entscheidungen über konkrete Unterstützungsmaßnahmen (z.B. wird erwartet, dass das System Prompts befolgt oder hat es Kontextinformationen erhalten)? Und wie wirksam ist diese Unterstützung im Hinblick auf den Wissenserwerb? Vor dem Hintergrund der bestehenden Grenzen von LLMs formulieren die Autor:innen abschließend Impulse für zukünftige empirische Untersuchungen und diskutieren, wie LLMs mit etablierten, stärker regelbasierten Unterstützungsmaßnahmen kombiniert werden können, um kooperative Lernprozesse zu unterstützen. Gleichzeitig werden die Risiken und Kosten, die mit dem Einsatz von LLMs verbundenen Risiken und kosten benannt und zu einem umsichtigeren Umgang mit diesen Technologien aufgerufen.

Der OECD Digital Education Outlook 2026 ist abrufbar über die Webseite:
https://www.oecd.org/en/publications/oecd-digital-education-outlook-2026_062a7394-en.html

Anlässlich der Veröffentlichung des OECD-Berichts findet am 19. Januar 2026 ein Webinar statt. Eine Aufzeichnung und die präsentierten Folien sind nachträglich abrufbar.

Zur Aufzeichnung des Webinars:
https://www.youtube.com/watch?v=um6BZFrD36k

Präsentationsfolien des Webinars:
https://de.slideshare.net/slideshow/19-january-2026-andreas-schleicher-digital-education-outlook-2026-pdf/285363410