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Ahrabhi Kathirgamalingam und Max Wehrle präsentieren Forschungsprojekt

Collective Voices: Understanding Counter-Speech Strategies for Safer Digital Spaces

Ahrabhi Kathirgamalingam, Max Wehrle (beide CAIS) und Anna Maria Planitzer (Universität Wien) stellen am Donnerstag, den 4. September 2025, auf der ECREA Political Communication Section Interim Conferencedas Forschungsprojekt „Collective Voices: Understanding Counter-Speech Strategies for Safer Digital Spaces” vorstellen.

1. September 2025

Vom 4. bis 5. September 2025 richtet die Universität Innsbruck, Österreich die ECREA Political Communication Section Interim Conference aus. Wissenschaftler:innen aus ganz Europa diskutieren dort aktuelle Trends, Theorien und Befunde der politischen Kommunikationsforschung. Unter dem Motto „Connecting” steht im Fokus, wie politische Botschaften plattform- und kontextübergreifend vermittelt, interpretiert und umgesetzt werden.

Im Rahmen des Programm-Panels I, Session C „Incivility & Counterspeech“ stellen die CAIS-Forscher:innen Ahrabhi Kathirgamalingam und Max Wehrle des Forschungsbereichs „Gesellschaftlicher Zusammenhalt in digitalen Medienumgebungen“ gemeinsam mit Anna Maria Planitzer von der Universität Wien am Donnerstag, den 4. September ihr Forschungsprojekt mit dem Titel „Collective Voices: Understanding Counter-Speech Strategies for Safer Digital Spaces” vor.

Über das Forschungsprojekt

Digitale Plattformen sind zunehmend mit normverletzenden Inhalten konfrontiert. Während explizite Inhalte von den Plattformen gelöscht werden, bleibt der Umgang mit rechtlich zulässigen, aber problematischen Äußerungen weiterhin eine Herausforderung. Der wirksame Umgang mit solchen Grenfällen ist entscheidend, um  dieIntegrität zu sichern. Ein Ansatz ist die Gegenrede, die darauf abzielt, den Schaden problematischer Inhalte zu mindern. Diese noch laufende Studie konzentriert sich speziell auf Freiwilligengruppen, die sich mit organisierter Gegenrede befassen, auch bekannt als Collective Civic Moderation (CCM), und die weltweit an Bedeutung gewonnen haben (z. B. No Hate Speech Movement, #IamHere Network). Strategien der Gegendarstellung, darunter das Stellen von Fragen, die Bereitstellung sachlicher Informationen und die Verwendung eines positiven Tons, variieren je nach Kontext stark., Allerdings ist bisherwenig darüber bekannt, welche Faktoren die Wahl der Strategie beeinflussen. Das Verständnis dieser Dynamiken ist jedoch für die Entwicklung wirksamer Interventionen von entscheidender Bedeutung. Um dies zu untersuchen, analysiert das Team 1.011 dokumentierte Interventionen von zehn geschulten Gegenredner:innen einer Initiative, die über einen Zeitraum von fünf Monaten auf Unhöflichkeiten in Kommentarspalten von Nachrichten reagierte.

Das vollständige Programm und weitere Informationen zur Konferenz sind online verfügbar:
https://www.uibk.ac.at/de/congress/ecreapolcomm25