Die Digitalisierungsforschung untersucht tiefgreifende gesellschaftliche Transformationsprozesse – von algorithmischen Systemen über Bildung bis zu rechtlichen Rahmenbedingungen. Um dieser Komplexität gerecht zu werden, braucht es mehr als disziplinäre Expertise: Transdisziplinäre Ansätze sind epistemisches Fundament und zugleich Motor gesellschaftlicher Wirksamkeit.
Auf der Partwiss 2025, die vom 12. bis 14.November in Leipzig stattfinden wird, laden Dr. Josephine B. Schmitt, wissenschaftliche Koordinatorin am CAIS, sowie Dr. André Ullrich und Claudia Oellers vom Weizenbaum-Institut mit einem interaktiven Marktplatzstand dazu ein, Chancen, Herausforderungen und Anforderungen transdisziplinärer Digitalisierungsforschung zu erkunden. Dabei verbinden sie Input-Elemente (z.B. Speed-Pitches) mit ko-kreativen Formaten. So können Teilnehmende ihre Vorstellungen transdisziplinärer Digitalisierungsforschung mittels eines Zines – ein collagenartiges Mini-Magazin, das Raum für kreative Artikulation schafft und tiefgreifende Diskussionen anstößt – visualisieren. Das Zine ist dabei Ausdrucksform für Reflexionen über transdisziplinäre Digitalisierungsforschung und Medium, um implizite Wissensformen und mögliche Machtverhältnisse sichtbar zu machen.
Die PartWiss ist eine junge Konferenz zur Vernetzung und Stärkung von Partizipation in der Wissenschaft, die seit 2022 jährlich stattfindet und als praxisorientiertes und interaktives Forum konzipiert ist. Das zentrale Thema der Konferenz lautet „Gemeinsam forschen – Impulse aus Citizen Science, partizipativer und transdisziplinärer Forschung”.
Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie auf der Webseite:
https://www.partizipation-wissenschaft.de/
