Wie stehen Bürger:innen eigentlich zu umwelt- und klimafreundlichen Innovationen? Im „Pop-Up Citizen Lab“ des CAIS untersucht ein Forschungsteam in Bochum, wie Menschen auf grüne Innovationen reagieren – und zwar nicht etwa durch klassische Umfragen, sondern durch innovative Bürgerlabore, die direkt vor Ort stattfinden und in denen neuartige Formen der Beteiligung entwickelt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Wärmewende und die Frage: Wie können Bürger:innen besser in Entscheidungen einbezogen werden, die ihren Alltag und ihre Nachbarschaft direkt betreffen?
Über die Herausforderungen der Bürgerbeteiligung, über kreative Forschungsmethoden und darüber, warum es bei Innovationen eben nicht nur um Technik, sondern auch um die soziale Akzeptanz und Einbettung geht, spricht Pauline Heger mit Host Matthias Begenat.
Empfehlungen zum Thema
- Devine-Wright, P. (2011). Place attachment and public acceptance of renewable energy: A tidal energy case study. Journal of Environmental Psychology, 31(4), 336–343. https://doi.org/10.1016/j.jenvp.2011.07.001. (Grundlagenpapier zur Beziehung von Ortsidentität und Sozialer Akzeptanz.)
- Zaunbrecher, B. S., Kluge, J., & Ziefle, M. (2018). Exploring Mental Models of Geothermal Energy among Laypeople in Germany as Hidden Drivers for Acceptance. Journal of Sustainable Development of Energy, Water and Environment Systems, 6(3), 446–463. https://doi.org/10.13044/j.sdewes.d5.0192. (Eine deutsche Studie, in der mittels mentaler Modelle die Akzeptanz von Geothermie erfragt wird.)
- Boudet, H. S. (2019). Public perceptions of and responses to new energy technologies. Nature Energy, 4(6), 446–455. https://doi.org/10.1038/s41560-019-0399-x. (Grundlagenpapier zur Frage: Was ist eigentlich soziale Akzeptanz?)

