Wie äußern sich Klimaforschende öffentlich – und welchen Herausforderungen begegnen sie dabei? Das Buchkapitel „Wissenschaftskommunikation zum Klimawandel in einer polarisierten Gesellschaft – Geschlecht, Anfeindungen und institutionelle Herausforderungen“ von Dr. Josephine B. Schmitt, wissenschaftliche Koordinatorin am CAIS, und Dr. Sabine Reich, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZeMKI – Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung der Universität Bremen, untersucht die öffentliche Kommunikation von Klimaforschenden in einem zunehmend polarisierten gesellschaftlichen Umfeld. Auf Grundlage qualitativer Interviews mit 13 Wissenschaftler:innen zeigt die Studie, welche Motive hinter ihrem Engagement stehen, wie sie mit Hass und Anfeindungen umgehen und welche Rolle Geschlecht sowie institutionelle Rahmenbedingungen dabei spielen. Die Ergebnisse machen deutlich: Sichtbarkeit in der Wissenschaft ist nicht nur eine Frage von Expertise, sondern auch von Geschlecht, institutioneller Unterstützung und dem Mut, sich in gesellschaftliche Debatten einzubringen.
Das Buchkapitel ist erschienen im Sammelband „Wissenschaftskommunikation und Gender. Chancen und Herausforderungen der Sichtbarkeit von Wissenschaftlerinnen in sozialen und klassischen Medien“, herausgegeben von Judith Ackermann, Anne-Kathrin Gerlieb und Anna-Sophie Barbutev.
Das gesamte Buch ist abrufbar als Open Access:
https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-7804-8/wissenschaftskommunikation-und-gender/
Reich, S. & Schmitt, J. B. (2025). Wissenschaftskommunikation zum Klimawandel in einer polarisierten Gesellschaft – Geschlecht, Anfeindungen und institutionelle Herausforderungen. In J. Ackermann, A.-K. Gerlieb & A.-S. Barbutev (Hrsg.), Wissenschaftskommunikation und Gender. Chancen und Herausforderungen der Sichtbarkeit von Wissenschaftlerinnen in sozialen und klassischen Medien (S. 235–245). transcript Verlag.
