Sebastian Gießmann war von April bis September 2020 als Fellow am CAIS und widmete sich in dieser Zeit der Forschung zur Geschichte und Theorie des digitalen Bezahlens. Aus seinem Fellow-Projekt ist nun das Buch „Das Kreditkarten-Buch. Geschichte und Theorie des digitalen Bezahlens“ hervorgegangen, das er unter anderem im März 2026 im Rahmen der Leipziger Buchmesse vorgestellt hat.
In seinem Buch zeichnet Sebastian Gießmann die Entwicklung des digitalen Bezahlens von den Anfängen der Kreditkarte in Nordamerika bis hin zu aktuellen Debatten über Apps, Blockchain und die Zukunft des Bargelds nach. Dabei verbindet er historische und technische Perspektiven mit gesellschaftlichen Fragen rund um Konsum, finanzielle Überwachung und soziale Teilhabe und ordnet ein alltägliches Thema in einen größeren politischen und kulturellen Zusammenhang ein.
Das Buch (ISBN 978-3-86599-604-6) ist im Kulturverlag Kadmos erschienen. Eine Leseprobe ist auf der Website des Verlags verfügbar. Zur Präsentation auf der Frankfurter Buchmesse im vergangenen Herbst ist eine Videoaufzeichnung bei YouTube verfügbar.
Über Sebastian Gießmann
Sebastian Gießmann, geboren 1976, ist Kultur- und Medienwissenschaftler und forscht und lehrt an der Universität Siegen. Er promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin und habilitierte sich an der Universität zu Köln. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Medientheorie, Praxeologie und Netzwerkgeschichte.